In zisterziensisch anmutender Landschaft am Ostrand des Harzes,
liegt 3 km westl. von Blankenburg das ehemalige
Kloster Michaelstein
Anknüpfend an eine jahrhundertealte Tradition von Einsiedlern wird das Kloster 1146 von Kamp aus gegründet. Die Äbtissin Beatrix II von Quedlinburg stiftet das Kloster. Die Blankenburg-Regensteiner Grafen unterstützen es. Ab 1525 wird die Klosterkirche im Bauernkrieg und anschließenden Scharmützeln völlig zerstört. 1544 wird das Kloster evangelisch. Konvent und klösterliches Leben bleiben aber bestehen.
Der Graf errichtet eine Lateinschule, die bis 1721 besteht. 1717 – 1808 besteht eins der ältesten Predigerseminare Deutschlands. Dafür wird 1720 im desolaten Westflügel ein kleine barocke Kirche eingeweiht, die bis heute von uns immer wieder einmal genutzt wird.
Das Kloster selbst lebt heute von der Musik. Eine staatliche Stiftung betreibt dort ein Musikinstitut für Aufführungspraxis und die Landesmusikakademie.

Der Kreuzgang mit anschließenden Räumen ist sehr gut erhalten und restauriert und kann besichtigt werden. Es gibt ein Museum für alte Musikinstrumente, sowie je einen mittelalterlichen Kräuter- und Gemüsegarten.

sehr schön erhalten:  das Torhaus und der Kreuzgang
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Die Stiftung Kloster Michaelstein, Musikinstitut für Aufführungspraxis
bietet ein buntes Programm mit
Konzerten aus Spätmittelalter, Renaissance und Barock,
Kabarett, Führungen, Gartenseminaren ...
Ferner ist ein Museum für Musikinstrumente zu besichtigen.
Die Kirche im Kloster ist zu den Museumszeiten geöffnet.
Mai- September täglich außer Montag 10.00 – 18.00 Uhr 
Oktober – April:  Dienstag – Samstag 14.00 – 17.00 Uhr
                         Sonn- und Feiertage 10.00 – 17.00 Uhr
www.kloster-michaelstein.de
siehe auch Kloster Blankenburg, Hauptkirche St.Bartholomäus
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