Kloster Caldern
Caldern, das ehemalige Zisterzienserinnenkloster
Caldern liegt im Bundesland Hessen, nur 10 km nordwestlich von Marburg
und direkt an der Bundesstraße 62,   GPS:  50°50'45" N,   8°39'43" O
Der Ort Caldern wird erstmals urkundlich um 800 erwähnt.
Die früh verwitwete Tochter der heiligen Elisabeth von Thüringen, Landgräfin Sophie von Hessen,
schenkte im Jahre 1250 ihre Kapelle auf dem Berg, mit allem Zubehör,
dem in Caldern neu gegründeten Zisterzienserinnenkloster und nahm es in ihren rechtlichen Schutz.
Der Konvent folgte 277 Jahre den benediktinischen Regeln.

Eingeleitet durch die Homberger Synode löste Landgraf Philipp 1527 das Kloster im Zug der Reformation auf. Die 41 Nonnen erhielten eine Abfindung, und das Klostervermögen bekam
die erste deutsche protestantische Universität in Marburg.
Daraufhin wurde die spätromanische Nikolaikirche wieder Pfarrkirche.
 

Liebe Besucher dieser Seite,

das Dorf Caldern wurde vor 1200 Jahren erstmals in den Urkunden des Klosters Fulda als ?Calantra erwähnt. Unsere spätromanische Kloster- und Nikolaikirche feierte im Jahre 2010 den 775. Jahrestag der Ersterwähnung. Neben dem Nonnenkloster gab bzw. gibt es in Caldern ein Gericht, eine Burg und einen Brunnen,
der nach dem heiligen Bonifatius benannt wurde.

Mehr über die Geschichte des Dorfes und aus dem kirchlichen Leben erfahren Sie
beim Pfarramt der
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Sterzhausen-Caldern
Oberdorfer Str. 14, 35094 Lahntal
Tel 06420/93366 Fax 06420/93365

E-Mail:
pfarramt.sterzhausen-caldern@ekkw.de <mailto:pfarramt.sterzhausen-caldern@ekkw.de>
oder bei
Heinz Loth, Tel 06420/238


Caldern gehört zur Evangelischen Landeskirche Kurhessen und Waldeck.
Der Ort liegt an der Lahn, hat ca. 1400 Einwohner und bildet seit 1973
mit 6 weiteren Dörfern die Gemeinde Lahntal.

Die PLZ lautet: 35094.

Website der Gemeinde:
http://www.lahntal.de


Bilder 1 und 2
Die ehemalige Klosterkirche wurde im Jahre 1235 erstmals urkundlich erwähnt
Bild 3
Das Hauptportal an der Südseite mit halbrundem Bogen und Zahnfries
Bild 4
Die Marien- und Nikolaikirche ist ein ehrwürdiges Gotteshaus
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Bild 5
Auf dem Altar das mittelalterliche Kruzifix, datiert um 1315
Bild 6
Das Seitenschiff, die Johanneskapelle mit der Marienskulptur in der Apsis
Bild 7
Der mit Efeu überwucherte Konventsbau am ehemaligen Kreuzgang
Bild 8
Die unterschiedlich großen Brunnenschalen sind umgestülpt und decken den Schachtbrunnen ab
Bild 9
Auf dem Berg die ehemalige Abtei, die Kirche mit den Klosterhöfen und im Vordergrund die Klostermühle

Bild 10
Die Klosteranlage mit dem Gerichtsplatz, ein Ausschnitt einer Katasterkarte aus dem Jahre 1719

Literatur:
> 750 Jahre Nikolai-Kirche Caldern
> ora et labora, 750 Jahre Kloster Caldern, ISBN 3-00-005188-0
> Mein Caldern zwischen Rimberg, Lahn und Franzosenbrücke,
   ISBN978-3-936292-38-4