Kloster St. Maria
in Bergen auf Rügen
Zurück zur Auswahl
    
Die eigenen Aufnahmen stammen aus dem Jahr 2002
1539, nach der Reformation, wurde die Anlage in ein adliges Damenstift umgewandelt.

1732 bis 1736 erfolgte der Bau der heute noch vorhandenen Stiftsgebäude, die im rechten Winkel zueinander angeordnet sind.
Ab 2001 befindet sich in einem der beiden Stiftsgebäude das Stadtmuseum.

Erhalten blieb lediglich ein jetzt im sogenannten Pförtnerhäuschen noch vorhandener Teil des ehemaligen Refektoriums.
Der Name des verschwundenen Klosters ist auf die heutige Marienkirche übergegangen.
1193 ließ Fürst Jaromar I. von Rügen ein Nonnenkloster
in der Nähe der fürstlichen Residenz auf dem Rugard errichten.
Es wurde von Benediktinerinnen aus dem dänischen Nonnenkloster Roeskilde,
später von Zisterzienserinnen bewohnt.

Nach der Zerstörung der Anlage bei einem Stadtbrand (1445)
erfolgte 1447 der Wiederaufbau.